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Kirchstraße 5

(früher: Kirchgasse 173)

5

ErbautIn einer Schenkungsurkunde durch Kaiser Otto II. wurde die Kirche am 18. August 982 erstmals erwähnt.
NutzungDie Kirche wird von der katholischen Kirchengemeinde St. Martin Steinweiler als Gotteshaus genutzt. Gleichzeitig dient sie als Wallfahrtskirche der „Vierzehn Heiligen Nothelfer“.

 

Vor dem Brand 1895

Vor dem Brand 1895

Am heutigen Standort der Kirche befand sich vermutlich bereits um 700 ein Gotteshaus. Die ersten dokumentierten Umbaumaßnahmen fanden im 15. Jahrhundert statt. Im Jahre 1622, während des Dreißigjährigen Krieges, wurde die Kirche bei einem Dorfbrand zerstört und im darauffolgenden Jahr wieder aufgebaut. Von 1765 bis 1779 errichtete man das Langhaus des Westportals. Bis 1827 befand sich südlich der Kirche der alte Friedhof. Aufgrund von Schäden im Gebälk brach das Dach der Sakristei 1892 zusammen. Es musste aufwendig wieder in Stand gesetzt werden.

Am Donnerstag, den 3. Oktober 1895 wurde die Kirche durch einen Brand, ausgehend von einem Gebäude östlich der Kirche, ein Raub der Flammen. Mit der Planung der Wiedererrichtung wurde der Kirchenbaumeister Wilhelm Schulte beauftragt. Baubeginn war im Frühjahr 1897, die Einweihung des neuen Gotteshauses fand 1906 statt. Das Gebäude weist sowohl barocke, als auch gotische Akzente auf. Das Innere der Kirche ist in neugotischer Manier bemalt und als Gesamtkunstwerk des ausgehenden 19. Jahrhunderts noch vollständig erhalten.

Seit dem Dreißigjährigen Krieg dient die Kirche als Wallfahrtskirche der „Vierzehn Heiligen Nothelfer“. Das Wallfahrtsfest wird jedes Jahr drei Wochen nach Pfingsten mit einem Festgottesdienst gefeiert.