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Haselschußgasse 12

(früher: Haselschußgasse 8)

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ErbautUm 1700 von Johann Michael Wüst und Anna Elisabeth Mayer als Wohnhaus, Schuppen mit Stall und Backhaus, Scheune mit Ställen und Hof genutzt.
Ursprüngliche NutzungIm Anwesen waren eine Metzgerei, eine Ölmühle, ein Hufschmied und ein landwirtschaftlicher Betrieb mit jeweils unterschiedlichen Eigentümern ansässig.
Derzeitige NutzungDas Haus und die dahinter liegende Scheune wurden aufwendig saniert und werden privat
bewohnt.

Von Beginn des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts befanden sich in dem Anwesen eine Metzgerei, eine Ölmühle, ein Hufschmied und ein landwirtschaftlicher Betrieb, jeweils mit unterschiedlichen Eigentümern.

Besondere Bedeutung für Steinweiler hatte die ab ca. 1824 eröffnete Gaststätte „Zum Hirsch“. Ein Tanzsaal mit Trinkstube, auch „Heiterkeitsstübchen“ genannt, gehörte zum Lokal.

Die Haselschußgasse wurde wegen der Gaststätte „Zum Hirsch“ auch lange „Hirschwirtsgässel“ oder auch „Hirschgasse“ genannt. 1899 erfolgte die Gründung des Turnvereins im Tanzsaal des Hirschenwirts. Lange Jahre diente die Gaststätte den Mitgliedern als Versammlungsort.

Vor 1900 soll ein Brand nach einem Blitzschlag die Gebäude beschädigt haben. Außerdem ist überliefert, dass bis 1907 im Hof des Anwesens Tabakverwiegungen stattfanden.