Kreuzgasse 20
(frĂŒher: Kreuzgasse 67)
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| Erbaut | Grundsteinlegung 1845, Einweihung 1848 |
| UrsprĂŒngliche und derzeitige Nutzung |
Die Kirche wird von der protestantischen Kirchengemeinde als Gotteshaus genutzt. |
Nachdem das Kirchlein in der Eisgasse zu klein wurde, drÀngten die GlÀubigen den Pfarrer und den Kirchenvorstand
zum Bau einer gröĂeren Kirche. Die Grundsteinlegung fĂŒr das neue Gotteshaus fand am 12. Juli
1845 statt, die Einweihung erfolgte 1848. Baumeister war der Germersheimer Baurat Johannes Flörchinger.
Das Gotteshaus ist eine der letzten Kirchen in der Pfalz, die im Zuge eines Neubauprogramms nach der
PfĂ€lzischen Kirchenunion von 1818 gebaut wurden. Die AuĂenmauern sind aus behauenen Sandsteinquadern,
im Innenraum findet sich viel sichtbares Holzwerk, alle AusstattungsgegenstÀnde wie z. B. BÀnke,
Altar, Kanzel und OrgelgehĂ€use sind noch im originalen Zustand erhalten. Die denkmalgeschĂŒtzte Orgel,
Baujahr 1899, stammt von der Firma Walcker aus Ludwigsburg.
Eine grundlegende Renovierung des Innenraumes erfolgte in den Jahren 1980-1982, im Jahr 1990 wurde die
Eingangstreppe nach den alten BauplÀnen erneuert.
In der Kirche befinden sich folgende Kunstwerke: Eine Plastik mit dem Titel âAuferstehungâ von GĂŒnther
Zeuner, ein Bronzerelief von Richard Menges, welches âLebensbaumâ benannt ist, sowie ein Taufstein von
Gernot Rumpf. AuĂerdem die Freske âIns rechte Licht gerĂŒcktâ von Claude Braun, welche ein Teil des groĂen
Zyklus âDie Freske der Versöhnungâ ist. Das gesamte Kunstwerk wurde auf neun verschiedene Kirchen in der
SĂŒdpfalz und im Elsass aufgeteilt.
