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1050 Jahre

Das Festjahr 1050 Jahre Steinweiler steht vor der Tür. Den Flyer mit allen Terminen können sie hier herunterladen.

Auf dieser Seite finden Sie alle Artikel zu unseren Veranstaltungen im Jubiläumsjahr.

Aktuelles

Ferienbetreuung

Die aktuellen Termine und Anmeldeformulare für die Ferienbetreuung finden sie unter "Leben im Dorf - Ferienbetreuung".

Info-Asyl

Die Seite Info-Asyl ist online! Sie finden Sie hier.
9. April 2018, 16:23 Uhr
eingereicht durch Michael Detzel

Im Rahmen des 1050-jährigen Bestehens unserer Ortsgemeinde wurde beim Festabend Ende Februar der Dorflebenslauf und der Festwein präsentiert.

Im Dorflebenslauf ist insbesondere die Geschichte unserer Ortsgemeinde der letzten 50 Jahre dokumentiert: von der politischen Gemeinde, von den Kirchen, den Schulen und den Vereinen.
Der Festwein namens ‚Jubelstück‘, – ein grauer Burgunder wurde eigens von den Steinweilerer Winzern für unser Festjahr ausgebaut, mit einer limitierten Auflage von 1050 Flaschen. Die Flaschen sind ‚doppelt‘ nummeriert: mit einer laufenden Nummer von 0000 bis 1050 sowie der Jahreszahl von 968 bis 2018. Auf dem Etikett ist das Gerichtssiegel aus dem Jahre 1628 abgebildet.

Zudem gibt es noch ein Jubiläumsglas (1/2  und 1/4 Liter).

1 Flasche Festwein + 1 Dorflebenslauf + 1 Festglas  können zusammen als das ‚Stäweil’rer Jubiläumsdeck‘ im Weingut Frank Bohlender, Obergasse 1, für einen Gesamtpreis von 20 € erworben werden.

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6. April 2018, 05:22 Uhr
eingereicht durch Michael Detzel

Gelungener Festabend mit vielen Gästen

Der offizielle Festabend anlässlich des 1050-jährigen Bestehens der Ortsgemeinde Steinweiler war ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt des noch jungen Jubiläumsjahres. Im bis auf den letzten Platz besetzten Bürgerhaus begrüßten die beiden Steinweilerer Moderatoren – Sabine Winkler, allen noch  bestens bekannt als Pfälzische Weinprinzessin 2010/11 und Andre‘ Bohlender – die zahlreichen Gäste und führten kurzweilig und unterhaltsam durch das Programm.
Ortsbürgermeister Michael Detzel hieß die zahlreichen Ehrengäste willkommen – an der Spitze Landrat Dr. Fritz Brechtel und Verbandsbürgermeister Volker Poß, die Ortsbürgermeister der Verbandsgemeinde, die Ehrenbürger Steinweilers, die Mitglieder des Gemeinderats sowie eine Delegation aus der Partnergemeinde Epinac, angeführt durch deren  Bürgermeister Claude Merckel. Ebenso begrüßte der Ortsbürgermeister die Vertreter der Kirchen und der Grundschule, die vollständig anwesenden Vertreter der örtlichen Vereine, sowie die Vertreter der Premiumsponsoren des Jubiläumsjahres: Sparkasse, VR-Bank, Pfalzwerke und Thüga. Zudem bedankte er sich bei der Winzervereinigung für die Organisation und Durchführung des Festabends. Weiterlesen »

4. April 2018, 06:20 Uhr
eingereicht durch Michael Detzel

Kennen Sie die 200-jährige Geschichte des Landkreises? Was ist in diesen 200 Jahren passiert? Wer ist gegangen – wer ist gekommen? Was haben all diese Menschen erlebt?
Eine Gruppe von 48 Spurensuchern hat sich auf die Suche nach Antworten gemacht. In 26 Gemeinden wurde geforscht und es wurden viele spannende und ergreifende Geschichten ausgegraben. Gefunden wurde: Zeitgeschichte in persönlichen Erzählungen.
Die Projektleiter der SpuSi 200 Jahre GER, Marianne Stein, Theater Kauderwelsch, und Sayeeda Rennhofer haben diese Geschichten dokumentiert und in einem Buch zusammengefasst. Die theatrale Umsetzung erfolgt in der szenischen Lesung.

Freuen Sie sich auf König Max von Bayern, den Wiener Kongress, lassen Sie sich ergreifen von der Flucht vor Armut, Not und Verfolgung, wandern Sie mit aus nach Amerika und tauchen Sie ein in persönliche Schicksale.
22 Schauspielerinnen und Schauspieler stehen auf der Bühne und nehmen Sie mit auf eine Rundreise durch fünf Kontinente. Eine Gruppe Erzähler liest aus ausgewählten Biografien, die auch die Geschichte unser Heimatdorfes beschreiben – auch in Steinweiler wurden dafür über 10 Interviews geführt!

Im Rahmen unserer 1050-Jahrfeier wird diese szenische Lesung auch in Steinweiler aufgeführt:

am Samstag, dem 12. Mai 2018,

um 20:00 Uhr im Bürgerhaus Steinweiler
Der Eintrittspreis beträgt 10,-€. – Kartenvorverkauf ab sofort
– in Steinweiler, im Weingut Frank Bohlender, Obergasse 1
– in Kandel, am Eingang der Verbandsgemeindeverwaltung.

Auch die Ortsgemeinde freut sich über zahlreichen Besuch. – Michael Detzel, Ortsbürgermeister

4. April 2018, 06:14 Uhr
eingereicht durch Michael Detzel

Am Samstag, den 21.04.2018, finden in der Sporthalle Steinweiler die Gauturnmeisterschaften Gerätturnen männlich statt. Im Rahmen der 1050-Jahre Steinweiler bietet der TV Steinweiler die Gelegenheit regionale turnerische Höchstleistungen zu bestaunen.

Turner von 6 bis 66 Jahre zeigen in den jeweiligen Altersklassen ihr Können. Die Veranstaltung beginnt um 09.00 Uhr mit dem Einturnen und endet um ca. 17.00 Uhr. Für die Verpflegung der Turner und der Zuschauenden ist bestens gesorgt.

29. März 2018, 15:51 Uhr
eingereicht durch Michael Detzel

Über ein breitgefächertes Aktivitäten- und Veranstaltungsportfolio innerhalb der Ortsgemeinde berichtete Ortsbürgermeister Michael Detzel in der Einwohnerversammlung am 22. März. Die ca. 35 anwesenden Mitbürgerinnen und Mitbürger wurden über folgende Themen informiert:

1. Baugebiet Brotäcker-IV

Die Erschließungsarbeiten des Baugebietes Brotäcker-IV beginnen nach den Osterferien, Mitte April. Ausführen wird die Arbeiten die Fa. Heinrich Scherer aus Germersheim, die bei der Submission die günstigste von sechs Bieterinnen war. Vom Aufstellungsbeschluss im Juli 2016 bis zum Satzungsbeschluss im Dezember 2017 vergingen gerade einmal 1 ½ Jahre. Für die 26 Bauplätze, die über die beiden neuen Straßen Fichtenweg und Lindenweg zu erreichen sind, wurden 152 Bewerbungsbögen angefordert, 63 Bewerbungen wurden eingereicht, davon exakt 26 Bewerber aus Steinweiler, so dass auswärtige Bewerber so gut wie keine Chance auf ein Baugrundstück haben. Der Quadratmeterpreis beträgt 225 €, eine deutliche Steigerung gegenüber den vorherigen Baugebieten, jedoch sind alleine in den letzten drei Jahren die Erschließungskosten um 35 % gestiegen. Bewerbungsschluss für eines der Grundstücke war Ende März.

2. Innenentwicklung

Neben der Außenentwicklung ist es auch Aufgabe einer Gemeinde, sich um die Innenentwicklung des Ortes zu kümmern. Hier liegt ein Bebauungsplanentwurf für ein Areal im Ortskern vor, das die Ortsgemeinde Ende letzten Jahres erwerben konnte. Ziel ist die Errichtung von barrierefreiem, generationenübergreifendem Wohnraum als auch ein Angebot für Pflegewohnen. Ausgelöst wurde dieses Projekt u.a. durch die Initiative ‚Gemeinsam älter werden – Zuhause‘, bei der dieser Bedarf aufgezeigt worden ist.

3. Friedhof

Nach der notwendigen Sanierung der Heizung, Elektrik, Fenster und Türen, wurden auch die sanitären Anlagen erneuert und Streicharbeiten im Innenbereich der Friedhofshalle durchgeführt. Auch die Außenanlage des Friedhofs zeigt deutliche Verschleißspuren, insbesondere im Bereich der Gehwege, auf dem Vorplatz und auch hinter der Friedhofshalle. Nach der Bestandsvermessung des Friedhofs wurde ein Potentialplan erstellt und daraus eine Entwurfsplanung abgleitet. Aktuell werden die Kosten ermittelt. Zur Finanzierung der Maßnahme wird auch ein Förderantrag gestellt. Über eine Förderung wird erst Ende des Jahres entschieden, einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn wurde zwischenzeitlich zugestimmt. Nach der Sommerpause soll mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden. Nach erfolgter Sanierung werden auch neue Bestattungsformen angeboten, beispielsweise Baumbestattungen.

4. Glasfaser-Hausanschluss

Die Ortsgemeinde Steinweiler verfügt seit Januar 2015 über eine sehr gute kabelbasierte Internetanbindung mit teils bis zu 100 Mbit/s. Ergänzt wurde dieses Angebot durch Freifunkanschlüsse an öffentlichen Gebäuden.
Die derzeitige Glasfaseranbindung führt lediglich bis zu den bestehenden Verteilerkästen, die sogen. ‚letzte Meile‘ (in Steinweiler ca. 400 m) basiert immer noch auf Kupferleitungen. In der Zukunft werden aber immer größere Datenmengen in Echtzeit übertragen werden, die Anwendungsfälle werden nicht linear, sie werden exponentiell steigen. Deshalb unterzeichnete die Ortsgemeinde (wie alle Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde und die Stadt Kandel) einen Kooperationsvertrag mit einem Schweizer Unternehmen, das Glasfaserleitungen bis in die einzelnen Haushalte verlegt – ohne, dass hierfür die für Ortsgemeinde Kosten entstehen. Dadurch werden Übertragungsraten im Terra-Bereich möglich sein. Jeder Wettbewerber kann diese Leitungen nutzen. Referenzprojekte gibt es bereits etliche in der Südpfalz, insbesondere im Kreis Südliche Weinstraße. Im Laufe des Jahres wird es hierzu noch eine Informationsveranstaltung geben. Ausbaubeginn ist für das Jahr 2021 geplant.

5. Gemeindewald-Eschentriebsterben

Bereits beim Waldbegang im Juni 2017 unterrichtete unserer Revierleiter Bernd Müller über das –Eschentriebsterben in unserem Gemeindewald. Sichtbar wird dies durch das fehlende Blattwerk der Bäume. Laut Prognose werden nur ca. 10 % der Eschenbetände überleben, das sind nur 5 von 50 ha. Bei einer bewaldeten Gemarkungsfläche von ca. 300 ha werden somit ca. 15% des Gesamtbestandes diesem Pilz zum Opfer fallen, dessen Ursache zwar bekannt, ein Gegenmittel jedoch noch nicht in Aussicht ist. Die noch guten Eschen wurden geschlagen und konnten zu einem überraschend guten Preis verkauft werden.
Für unsere Weihnachtsbaumkultur wurden zudem im letzten Jahr 500 Nordmanntannen nachgepflanzt, in diesem Jahr nochmals die gleiche Menge.

6. Schneid- und Mulcharbeiten

Anfang des Jahres wurden in unserer Gemarkung umfangreiche Schneide- und Mulcharbeiten an Hecken, Sträuchern und Bäumen durchgeführt – u.a.: am Billigheimer Weg, an der Billigheimer Brücke und vor dort entlang der Bahnstrecke Richtung Winden, im Bereich des Bahnhaltepunkts, hintern den beiden Baugebieten Brotäcker-II und -III und auch an der Versickerungsgrube hinter dem Mischgebiet von Brotäcker-II. Insbesondere hier waren die Schneidarbeiten extrem aufwändig, da hier erstmalig nachgeschnitten wurde. Wie bereits in den letzten Jahren werden auch künftig regelmäßig Nachschnitte erfolgen.

7. Geschwindigkeit und Parken

Der Ortsbürgermeister informierte, dass zwischenzeitlich in der Brotäckerstraße durchgehend Tempo-30 eingerichtet worden ist. Ebenso wird in Kürze der Gemeindebereich der Kreuzgasse als auch die Zufahrt in die Obergasse (von Rohrbach kommend) nur noch mit Tempo-30 befahren werden dürfen. Dort wird auch die Vorfahrtsregelung geändert. Außer den klassifizierten Straßen (Landes- und Kreisstraßen) gilt dann überall Tempo-30. Geschwindigkeitsmessungen ergaben zudem, dass in allen Straßen zu schnell gefahren wird.
Seitens einiger Einwohner wurde nachgefragt, wie der Stand sei zu der ‚Tempo-30-Initiative‘ im letzten Jahr. „Mit dem gestiegenen Verkehrskaufkommen – bedingt durch den wieder eröffneten Einkaufsmarkt in Rohrbach –  hat sich auch die Basis für die berechneten Lärmemissionen verändert“, so die Argumentation. Die Ortsgemeinde hatte dazu einen Antrag gestellt. Die Verwaltung wird beim Landesbetrieb Mobilität den aktuellen Verfahrensstand in Erfahrung bringen. Zudem wurde, wie schon des Öfteren, als Kompromiss für die klassifizierten Straßen ‚Tempo-40‘ vorgeschlagen.

8. Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Die nahm im letzten Jahr am Landeswettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ teil. Im April konnten wir uns auf Kreisebene in der Sonderklasse mit wenigen Punkten Vorsprung knapp gegen den einzigen Konkurrenten Büchelberg durchsetzen. Leider konnten wir uns im nachfolgenden Gebietsentscheid nicht für den Landesentscheid qualifizieren. Als einwohnerstärkste der teilnehmenden 18 Ortsgemeinden aus 11 Landkreisen und 15 Verbandsgemeinden, konnten wir uns zwar im ‚vorderen Mittelfeld‘, aber nicht unter den ‚Top-5‘ qualifizieren – als Voraussetzung für die Teilnahme am Landeswettbewerb. Zuletzt hatten wir 2012 am Wettbewerb teilgenommen. Die Vorbereitungen für den Wettbewerb waren in der Ortsgemeinde als auch in der Verwaltung mit einem hohen, sehr zeitintensiven Aufwand verbunden. Auch wenn wir uns nicht für den Landesentscheid qualifizieren konnten, überwiegen die positiven Erfahrungen als auch die durch den Wettbewerb geknüpften Kontakte, um unsere Ortsgemeinde künftig weiter zu entwickeln.

9. Feierlichkeiten in der Ortsgemeinde: Historisches Dorffest – 25 Jahre Epinac – 1050-jähriges Ortsjubiläum

9.1 – Historisches Dorffest 2017

Auch das 2017 zum 13. Male durchgeführte ‚Historisches Dorffest‘ kann als gelungen bezeichnet werden. Viele Gäste aus nah und fern besuchten unsere Ortsgemeinde und verweilten bis spät abends in den Höfen, an den Straßenständen und zeigten sich wiederum positiv überrascht über die vielfältigen Essens- Unterhaltungsangebote, dem besonderen Ambiente und den großen Höfen – und dies bei sommerlichen Temperaturen. Im Spätjahr beginnen schon wieder die Planungen für 2019!

9.2 – 25 Jahre Partnerschaft mit Epinac

„Nous sommes amis – Wir sind Freunde“ … unter diesem Motto stand das 25-jährige Partnerschaftsjubiläum der Gemeinden Steinweiler und Epinac, die im September 2017 in unserer Ortsgemeinde gefeiert wurde. Unsere Freunde aus Epinac, mit einer ‚großen Delegation angereist, waren in mehreren Gastfamilien untergebracht und absolvierten ein umfangreiches Besichtigungsprogramm. Beim Festakt im voll besetzten Bürgerhaus betonten beide Gemeinden die Wichtigkeit der Freundschaft, gerade in der heutigen Zeit und versicherten, die Partnerschaft weiter aufrecht zu erhalten und diese mit Leben füllen zu wollen. Nach dem ökumenischen Gottesdienst am Sonntagmorgen, wurde am Brunnen im Hof des Gemeindehauses eine kleine Gedenktafel zur Erinnerung an das Partnerschaftsjubiläum enthüllt. Beim Jugendfußballturnier in Juni wird eine Mannschaft aus Epinac teilnehmen.

9.3 – 2018 – 1050 Jahre Ortsgemeinde Steinweiler

Der Ortsbürgermeister informierte über die umfangreichen und sehr zeitintensiven Planungen und die bisherigen, sehr positiv verlaufenen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr: in der Silvesternacht feierten viele Mitbürgerinnen und Mitbürger gemeinsam den Jahresbeginn am Gemeindehaus, der ökumenische Gottesdienst am 6. Januar in der kath. Kirche als auch der anschließend erstmals ausgerichtete Neujahrsempfang der Ortsgemeinde erfuhr eine große Resonanz. Alle Erwartungen übertraf die Veranstaltung ‚1050 Jahre in einer Stunde‘, zu der über 250 Personen ‚beim Streifzug durch die große Geschichte‘ waren anwesend. Die Faschingsveranstaltungen des Turnvereins, das Benefizkonzert von Folk & More und die Theateraufführungen des Musikvereins waren alle sehr gut besucht, wie auch der offizielle Festabend Ende Februar, an dem der Dorflebenslauf und der Festwein, das ‚Jubelstück‘, präsentiert wurden. Auf die weiteren Veranstaltungen dürfen wir uns alle freuen, so begannen kürzlich die Proben für das Stationentheater Anfang September.

10. Asylsuchende

Der Ortsbürgermeister erinnerte an die Einwohnerversammlung im November 2015, in der die Unterbringung von Asylsuchenden intensiv diskutiert wurde, ausgelöst durch mögliche Unterbringung von Asylsuchenden in Containern auf einem der Grundstücke im Mischgebiet von Brotäcker-II. Da die für Folgemonate und -jahre prognostizierte Anzahl von Flüchtlingen nicht eingetroffen ist, mussten auch keine Container aufgestellt werden. Aktuell sind in unserer Ortsgemeinde 25 Flüchtlinge untergebracht. Die Betreuung der Flüchtlinge erfolgt durch ein Helferteam, derzeit aus einem Kernteam von ca. zehn Personen bestehend, die die Asylsuchenden bei allen Fragen unterstützten und immer noch unterstützen – und dafür sorgten, dass die Unterbringung der Asylsuchenden so geräuschlos funktionierte.
Jäh aus der routinierten Betreuung und aus der nachweihnachtlichen Besinnlichkeit wurden alle durch die schreckliche Bluttat in Kandel gerissen, bei dem ein 15-jähriges Mädchen Ende Dezember grausam ermordet wurde. Wir alle sind geschockt über das Geschehene und die Brutalität der Tat – und trauern mit den Eltern, die ihr einziges Kind verloren haben.

Verbandsbürgermeister Volker Poß, Zielscheibe des medialen Interesses und persönlichen Anfeindungen, kritisierte die hemmungslose Instrumentalisierung dieses Verbrechens für politische Zwecke und die hemmungslosen Anfeindungen von Dritten. Er berichte von den seitdem in Kandel stattfindenden Kundgebungen dieser Gruppierungen und der hohen Gewaltbereitschaft und rief dazu auf, Ende März an der Kundgebung ‚WIR sind Kandel‘ teilzunehmen, um für ein solidarisches und demokratisches Miteinander zu demonstrieren.

11. Wiederkehrende Beiträge

Beim letzten Tagesordnungspunkt der Einwohnerversammlung informierte die Verwaltungsmitarbeiterin Sandra Klöffer über die Abrechnungsmethodik der ‚Wiederkehrenden Beiträge‘ und erläuterte die Vor- und Nachteile. Sie informierte, dass in Rheinland-Pfalz ca. 40 % der Gemeinden mittlerweile diese Abrechnungsmethodik anwenden würden, mit steigender Tendenz, auch in der Verbandsgemeinde haben die meisten Ortsgemeinden auf dieses Verfahren umgestellt.
Bisher wurden in unserer Ortsgemeinde die Ausbaubeiträge für den Ausbau von Verkehrsanlagen (Straßen, Gehwege und Beleuchtung) durch sogenannte ‚Einmalbeiträge‘ erhoben. Dies bedeutet, dass, neben der Ortsgemeinde, nur die Anlieger der Verkehrsanlage (=Solidargemeinschaft) zur Finanzierung der Maßnahme herangezogen werden. Dies bedeutet auch, dass einzelne Anlieger, u.a. abhängig von der Grundstücksgröße, mehrere tausend Euro ‚einmalig‘ bezahlen mussten.
Erfolgt eine Abrechnung nach der Methode der „Wiederkehrende Beiträge“, ist ein wesentlicher Unterschied, dass die Solidargemeinschaft nicht nur aus den ‚Anliegern der zu sanierenden Verkehrsanlage‘ besteht, sondern aus ‚allen Anliegern von Verkehrsanalgen‘ in der Ortsgemeinde. Anlieger, die für eine Ausbaumaßnahme in den letzten Jahren Einmalbeiträge bezahlt haben, sind für einen zu bestimmenden Zeitraum von der Zahlung ‚verschont‘. Die Anlieger von klassifizierten Straßen (Landes- und Kreisstraßen) zahlen allerdings neben ihrem Anteil für Gehweg und Straßenbeleuchtung auch für den Anteil der Straße. Durch die viel größere Solidargemeinschaft zahlt man bei dieser Abrechnungsmethodik nicht sehr viel ‚auf einmal (einmalig)‘, dafür wird man bei anderen Ausbaumaßnahmen in der Ortsgemeinde, bei denen man nicht direkter Anlieger ist, auch zur Beitragszahlung herangezogen – deshalb der Begriff ‚wiederkehrend‘. Ausbaubeiträge werden allerdings nur dann erhoben, wenn Ausbaumaßnahmen durchgeführt werden. Im Anschluss wurde lebhaft über die aufgeführten Vor- und Nachteile diskutiert.

12. Ausblick

Mit einen Ausblick auf anstehende Themen und Termine innerhalb der Ortsgemeinde wurde die Einwohnerversammlung nach zwei Stunden beendet. – Michael Detzel, Ortsbürgermeister

 

 

 

 

 

 

22. Februar 2018, 18:14 Uhr, 1 Kommentar
eingereicht durch Michael Detzel

 

Im Rahmen des 1050-jährigen Bestehens unserer Ortsgemeinde findet am kommenden Samstag, dem 24. Februar 2018, um 19:00 Uhr im Bürgerhaus, der offizielle Festabend statt. Bei dieser Veranstaltung wird erstmals der Dorflebenslauf als auch der eigens dafür ausgebaute Festwein präsentiert. Die gesamte Bevölkerung ist zum Festabend herzlich eingeladen. Über eine rege Beteiligung würde sich die Ortsgemeinde sehr freuen! – Michael Detzel, Ortsbürgermeister

20. Februar 2018, 20:18 Uhr
eingereicht durch Michael Detzel

Nach dem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst und dem sich anschließenden Neujahrsempfang, erfuhr auch die dritte Veranstaltung, am 19. Januar 2018, im Rahmen der 1050-Jahrfeier unserer Ortsgemeinde, eine überaus große Resonanz. Über 250 Mitbürgerinnen und Mitbürger folgten der Einladung zu einem Streifzug durch die Geschichte.

Das Bürgerhaus war bis auf den letzten Platz besetzt

Nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeister Michael Detzel und einen kurzen bildhaften Rückblick auf die beiden ersten Veranstaltungen, übergab der Ortsbürgermeister dem Geschichtskenner Dr. Michael Martin das Wort, der die ‚1050 Jahre in einer Stunde‘ Revue passiere ließ. Der Schwerpunkt lag dabei auf der ‚Großen Geschichte‘, die mit der Schenkung des Hofguts ‚Steinwilare‘ im Speiergau durch Otto den Großen an seine Gattin Adelheid, urkundlich auf den 16. November 968 datiert, begonnen hatte. Ihr zum Gedenken gab es in Steinweiler eine St. Adelheidskapelle, die in der Gewanne Wingertsberg gestanden haben könnte. Er berichtete, dass Steinweiler schon früh ein ‚ansehnliches Dorf war‘, da schon frühzeitig eine katholische Kirche erbaut worden ist und immer wieder von ‚Niederadligen‘ die Rede war. Erst 1560 wurde vermutlich der erste evangelische Gottesdienst in der nun simultanen Kirche gehalten, Mitte des 19. Jahrhunderts die evangelische Kirche erbaut.

Dr. Michael Martin beim ‚Streifzug durch die Geschichte‘

Weiterhin berichtete Dr. Martin über wechselnde Besitz- und Herrschaftsverhältnisse, kriegerische Auseinandersetzungen, Plünderungen, Massenflucht, Auswanderungen, Kirchenbränden, Streitereien zwischen den Konfessionen, dem Dreißigjährigen Krieg, die Französische Revolution, das Vorhandensein einer Napoleonsäule im Ort, über den Familienverband Hartmuth/Osthoff. Früh wurde auch über Weinanbau berichtet, später über Flachs- und Tabakanbau. 1853 wird die erste Poststelle errichtet, 1898 bereits das erste öffentliche Telephon, 1880 wird die Gemeindesparkasse gegründet, 1902 stimmten die Bürger mit überwältigender Mehrheit gegen eine Wasserleitung, hatten aber vier Jahre später nichts gegen die Einführung von elektrischem Licht. Mit der Ankunft im 20. Jahrhundert beendete Dr. Martin seine einstündige Zeitreise, mit dem Hinweis, dass die jüngere Geschichte im, in Kürze erscheinenden, Dorflebenslauf festgehalten ist.

Der Ortsbürgermeister dankte Dr. Martin für den kurzweiligen Vortrag und verwies auf den Erscheinungstermin des Dorflebenslaufes, am Festabend zur 1050-Jahrfeier, am 24. Februar, zu dem ebenfalls die gesamte Bevölkerung eingeladen ist.

Der Ortsbürgermeister dankte Dr. Martin für seinen kurzweiligen Vortrag

Mit dem Hinweis auf die kommenden Veranstaltungen im Jubiläumsjahr endete die Veranstaltung.

An der Stelle herzlichen Dank an die Winzervereinigung, die den Vortragsabend organisatorisch und mit dem Ausschank von Getränken unterstützt haben.

Michael Detzel, Ortsbürgermeister

16. Februar 2018, 15:00 Uhr
eingereicht durch Michael Detzel

Am Sonntag – den 18. Februar 2018, ab 17.00 Uhr – wird Rahmen der 1050-Jahrfeier der Ortsgemeinde Steinweiler im Bürgerhaus ein Benefiz-Konzert der Musikgruppe „Folk & more“ stattfinden.

Joachim „Lochi“ Lochbaum (Gitarre, Gesang), normalerweise mit der Gruppe „Skye“ unterwegs, wird zusammen mit seinem Bruder Alexander (Klavier) und Michael Kirchmer (Trompete) bekannte Stücke aus Folk und Pop darbieten. Es ist bereits das 6. Konzert in dieser Formation. Tolle Unterstützung erfahren die drei Musiker dabei von Günter

Lochbaum, der mit seiner Geige eine ganz besondere Atmosphäre zaubern wird.

Songs von John Denver oder den Beatles werden in dem abwechslungsreichen, bunt gemischten Programm ebenso wenig fehlen, wie deftige Trinklieder aus dem keltischen Kulturraum.

Der Eintritt für das Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten. Diese kommt in voller Höhe dem Verein „Und täglich grüßt das Murmeltier“ zu Gute. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, kranke Kinder, Jugendliche und deren Familien zu unterstützen.

Ursula Brühl wird wieder Osterschmuck zum Verkauf anbieten, welchen sie nach sorbischer Kratztechnik hergestellt hat. Der komplette Verkaufserlös hiervon, geht ebenfalls an den Verein aus Wörth. – Es ergeht herzliche Einladung.

8. Februar 2018, 20:03 Uhr
eingereicht durch Jens Pfalzgraf


Der Kartenvorverkaufstermin für die diesjährigen Theaterabende rückt immer näher. Am Freitag, den 09.02.2018, ab 18 Uhr ist dann so weit; die Karten für € 8,- gehen in den Vorverkauf.Karten können aber auch nach diesem Termin erworben werden. Hierzu steht Sonntag, der 11.02.2018, von 10 bis ca. 11 Uhr zur Verfügung sowie die nachfolgenden Freitage jeweils von 19:30 bis 20 Uhr. Zur Aufführung kommt in diesem Jahr der lustige Dreiakter „Diese Kunstbanausen“ von Beate Irmisch.

Die Theaterveranstaltungen finden am Freitag, den 16.03, und an den Samstagen, 10.03. und 17.03.2018 statt.

25. Januar 2018, 22:49 Uhr
eingereicht durch Michael Detzel

Erster Neujahrsempfang in der 1050-jährigen Geschichte Steinweilers

Pfarrer Wenzel und Pastoralreferent Jäger zelebrierten den Eröffnungsgottesdienst

Mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Neujahrsempfang eröffnete die Ortsgemeinde Steinweiler am Fest der Heiligen Drei Könige ihr Jubiläumsjahr – zum 1050-jährigen Bestehen der Ortsgemeinde.

In der katholischen Pfarrkirche St. Martin zelebrierten im gut besuchten Eröffnungsgottesdienst Pfarrer Dietmar Wenzel von der protestantischen und Pastoralreferent Thomas Jäger von der katholischen Pfarrgemeinde den Eröffnungsgottesdienst. In ihrer Dialogpredigt ließen sie die fünf Jahrzehnte seit der 1000-Jahrfeier im Jahre 1968 Revue passieren, und zeigten Veränderungen im kirchlichen und gesellschaftlichen Zusammenleben auf. Zugleich warfen sie passend zum Dreikönigsfest die Frage auf, welchem ‚Stern‘ Steinweiler in den nächsten Jahren folgen würde.

In den Fürbitten gedachte man den Verstorbenen der Ortsgemeinde, bat um ein gutes Miteinander auch gegenüber neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und stellte auch den Bezug zum aktuellen Verbrechen in Kandel her. Der Kirchenchor in ökumenischer Besetzung, die Kirchen-Combo sowie die Sternsinger gestalteten mit Ihren Beiträgen den Festgottesdienst.

Weihnachtliches Ambiente in der kath. Kirche – der Kirchenchor in ökumenischer Besetzung
Die Kirchen-Combo begleitete den Gottesdienst
Die Sternsinger gestalteten den Gottesdienst mit

Anschließend lud die Ortsgemeinde zum Neujahrsempfang ins Bürgerhaus ein. Auch hier war die Resonanz sehr gut, 150 Personen waren anwesend. Nach der musikalischen Begrüßung durch den Musikverein erläuterte Ortsbürgermeister Michael Detzel, dass dies wohl der erste Neujahrsempfang in der Geschichte der Ortsgemeinde sei, denn „in den Aufzeichnungen der letzten 50 Jahre war kein Hinweis auf eine ähnliche Veranstaltung zu finden.“ Auslöser für den Neujahrsempfang ist das 1050-järhgie Ortsjubiläum, denn am 10. November 968 fertigte Kaiser Otto der Große eine Urkunde aus, mit der er seiner Gemahlin Adelheid von Burgund den Hof Steinweiler im Speiergau schenkte – dies war die Geburtsstunde der Ortgemeinde. In einem kurzen Eingangsfilm wurden die 50 Jahre andauerte Herrschaft – als Königin von Italien und Kaiserin des ostfränkisch-deutschen Reiches – der einst mächtigsten Frau Europas aufgezeigt.

Der Musikverein sorgte für stimmungsvolle Unterhaltung

Der Ortsbürgermeister informierte, dass bereits im März 2016 mit den Planungen für das Jubiläumsjahr begonnen wurde. In ca. 30-40 Sitzungen wurde über die einzelnen Veranstaltungen und deren Ausgestaltung diskutiert und beraten. Im Amtsblatt wurde regelmäßig informiert, jede Mitbürgerin und jeder Mitbürger war zu den Terminen eingeladen. Eine „informelles Kernteam“, im Wesentlichen bestehend aus Vereinsvertretern, war regelmäßig anwesend. „Dies soll verdeutlichen, dass in den ganzen Planungen sehr viel Arbeit und Engagement steckt, um solch ein Jubiläumsjahr gebührend zu begehen. Für die Umsetzung der Termine ist jedoch weiterhin viel Engagement notwendig“, so der Ortsbürgermeister weiter. Anschließend stellte der Ortsbürgermeister das breit gefächerte Angebotsportfolio mit einigen kirchlichen, sportlichen und etlichen kulturellen Veranstaltungen, vor, das jeden Monat mindestens eine Veranstaltung vorsieht. „Höhepunkte werden sicher sein: der Festabend mit der Präsentation des Dorf-Lebenslaufs und des Festweins, die Eröffnung des Historischen Dorfweges, die Feier der Historischen Kerwe als auch das Stationen-Theater. Der Veranstaltungsflyer wurde bereits vor Weihnachten verteilt.
Anschließend erläuterte der Ortsbürgermeister den Aufbau der eigens für das Jubiläumsjahr aufgestellten Ortseingangsschilder, die auf das 1050-jährige Ortsjubiläum und die monatlichen Veranstaltungen hinweisen. Die bildliche Darstellung im Schatten der beiden Kirchen – mit den ‚Hilfskräften‘ der Landwirtschaft: früher ein Pferd mit einem PS, heute große Traktoren mit etlichen hundert PS – symbolisiert den Wandel des Dorfes, von einem landschaftlich geprägten Dorf zur ‚Traditionsgemeinde mit Zukunft‘. Die Illustration erfolgte vom ehemaligen Ortsbeigeordneten Ludwig Lieber. Nach der ‚Enthüllung‘ eines Schildes stieß man gemeinsam auf das Jubiläumsjahr an und wünschte sich alles Gute.

Ludwig Lieber (langjähriger Ortsbeigeordneter, Friedel Hartmann (Beigeordnete), Manfred Lieber (1. Ortsbeigeordneter), Volker Poß (Verbandsbürgermeister) und Michael Detzel (Ortsbürgermeister) nach der Enthüllung des Ortseingangsschildes

Im zweiten Teil des Neujahrsempfangs thematisierte der Ortsbürgermeister die Bluttat von Kandel, bei der ein Mädchen aus Kandel von einem afghanischen Asylsuchenden in einem Einkaufsmarkt grausam erstochen wurde. „Bei allem Trost, der den Eltern entgegen gebracht wird, ist bittere Realität, dass ihr einziges Kind unwiederbringlich von ihnen gegangen ist“. Verbandsbürgermeister Volker Poß, der zur Zielscheibe des medialen Interesses wurde, zeigte sich über die Grausamkeit der Tat ebenso geschockt wie über die Instrumentalisierung dieses Verbrechens für politische Zwecke, die persönlichen Anfeindungen und Anfeindungen von Dritten, wie auch der Betreuerinnen und Betreuer der Asylsuchenden. Ortsbürgermeister Detzel dankte dem Verbandsbürgermeister für seine klaren Worte.

Mit weiteren Musikbeiträgen des Musikvereins und guten Gesprächen klang der erste Neujahrsempfang in der Geschichte Steinweiler‘s aus. – Michael Detzel, Ortsbürgermeister